Belote

Spieler: 4 (2 Teams); Varianten zu zweit/dritt · Karten: Französisches Blatt (Piquet), 32 (7 bis Ass) · Typ: Stichspiel um Augen (Jass-Familie, Partnerschaft)

Belote gegen den Computer spielen

Spielziel

Als Team, das Trumpf gewählt hat, mehr Augen holen als die Gegner; zuerst 1000 Punkte erreichen.

Vorbereitung

Jeder erhält 3 + 2 Karten; die nächste Karte wird aufgedeckt. Wer sie nimmt, erhält sie und 2 weitere Karten, alle anderen 3 – also je 8 Karten.

Kartenwerte

Trumpf: Bube 20, Neun 14, Ass 11, Zehn 10, König 4, Dame 3, 8 und 7 0. Andere Farben: Ass 11, Zehn 10, König 4, Dame 3, Bube 2, 9–7 0. Mit 10 für den letzten Stich (dix de der) 162 Augen.

Spielablauf

1) Erste Runde: Reihum kann jeder die Farbe der aufgedeckten Karte als Trumpf nehmen oder passen.

2) Zweite Runde: Wenn alle passen, darf eine andere Farbe gewählt werden.

3) Spieler rechts vom Geber spielt aus.

4) Farbe bedienen; wer nicht bedienen kann, muss stechen, wenn ein Gegner den Stich hält.

5) Liegt Trumpf, muss überstochen werden, wenn möglich.

Sonderregeln

Belote-Rebelote: Trumpf-König und -Dame auf einer Hand = 20 Punkte. Ansagen (Annonces): Folge von 3 Karten (Tierce) 20, 4 Karten 50, 5 Karten 100; vier Buben 200, vier Neunen 150, vier Asse/Zehnen/Könige/Damen 100. Nur das Team mit der besten Ansage schreibt.

Wertung

Erreicht das Trumpf-Team mindestens so viele Punkte wie die Gegner, schreiben beide ihre Punkte. Sonst ist es „dedans“: Die Gegner bekommen 162 plus Ansagen. Capot (alle Stiche): 252 Punkte.

Spielende

Das erste Team mit 1000 Punkten gewinnt (oft auch 501 oder 2000).

Herkunft & Geschichte

Belote entstand Anfang des 20. Jahrhunderts in Frankreich aus dem niederländischen Klaverjas-Umfeld; der Name wird oft auf einen Herrn Belot zurückgeführt, ist aber unsicher. Laut Umfragen ist es das mit Abstand beliebteste Kartenspiel Frankreichs.