Bridge
Spieler: 4 (2 Teams) · Karten: Französisches Blatt, 52 · Typ: Stichspiel mit Reizen (Partnerschaft)
Bridge gegen den Computer spielen
Spielziel
Den im Reizen erreichten Kontrakt erfüllen – oder den Gegnern die Erfüllung verwehren.
Vorbereitung
Jeder erhält 13 Karten. Partner sitzen sich gegenüber (Nord-Süd gegen Ost-West).
Kartenwerte
Ass hoch bis 2. Farbrang beim Reizen: Treff < Karo < Coeur < Pik < Sans Atout (ohne Trumpf).
Spielablauf
1) Reizen: Ab Geber im Uhrzeigersinn: Gebot (1–7 Stiche über sechs + Farbe/SA), Passe, Kontra oder Rekontra. Drei Passe beenden das Reizen.
2) Wer die Kontraktfarbe zuerst genannt hat, ist Alleinspieler; sein Partner ist Dummy.
3) Links vom Alleinspieler wird ausgespielt, dann legt der Dummy seine Karten offen hin.
4) Der Alleinspieler spielt auch die Karten des Dummys.
5) Farbe bedienen; höchster Trumpf bzw. höchste Karte der Farbe gewinnt.
Sonderregeln
Kontra und Rekontra verdoppeln bzw. vervierfachen die Werte. Vulnerability (Gefahrenlage) erhöht Prämien und Strafen.
Wertung
Stichwerte: Treff/Karo 20, Coeur/Pik 30, SA 40 für den ersten und 30 für weitere Stiche. 100 Punkte ergeben ein Spiel (Game). Prämien für Kleinschlem (12 Stiche) und Großschlem (13). Unterstiche zählen für die Gegner.
Spielende
Robber: Wer zuerst zwei Spiele gewinnt. Turnier (Duplicate): Dieselben Verteilungen werden an mehreren Tischen gespielt und verglichen.
Herkunft & Geschichte
Bridge entwickelte sich aus Whist. Die heutige Form Contract Bridge erfand Harold Vanderbilt 1925 auf einer Kreuzfahrt. In den 1930er-Jahren löste sie einen weltweiten Boom aus. Heute gibt es Weltmeisterschaften und eine internationale Dachorganisation (World Bridge Federation).