Canfield – Regeln

Canfield gegen den Computer spielen

1. Kurzüberblick

NameCanfield (in Großbritannien: Demon)
SpieltypPatience für eine Person
Spieler1
Empfohlenes Alterab 10 Jahren
Spieldauerein Spiel 5–10 Minuten
Material52 Karten
ZielAlle Karten auf vier Ablagestapel bringen, beginnend mit dem Rang der Grundkarte.
Schwierigkeitschwer – nur ein Teil der Spiele geht auf

Worum geht es? Eine Reserve aus 13 Karten blockiert das Spiel. Die Ablagestapel beginnen nicht mit dem Ass, sondern mit dem Rang einer zufällig aufgedeckten Grundkarte und laufen im Kreis weiter.

2. Benötigte Karten und Material

3. Vorbereitung und Spielstart

  1. 13 Karten als Reserve abzählen, oberste offen.
  2. Eine Karte offen als erste Grundkarte auf einen Ablagestapel legen – ihr Rang gilt für alle vier Stapel.
  3. Vier Karten offen als Tableau.
  4. Die übrigen 34 Karten bilden den Stock.

4. Ziel und Gewinnbedingung

5. Spielablauf im Detail

  1. Ablagestapel: Jeder beginnt mit einer Karte vom Rang der Grundkarte und steigt in derselben Farbe auf (über König–Ass hinweg).
  2. Tableau: absteigend, rot/schwarz abwechselnd, ebenfalls im Kreis (ein König darf auf ein Ass).
  3. Reihen: Ganze geordnete Reihen dürfen verschoben werden.
  4. Leere Plätze füllt sofort die oberste Reservekarte. Ist die Reserve leer, darf jede Karte hin.
  5. Stock: Je drei Karten auf den Abwurf; die oberste ist spielbar. Der Stock darf beliebig oft durchgespielt werden.

Beispiel. Grundkarte ist eine Herz-8. Sobald eine weitere 8 frei wird, beginnt sie einen neuen Ablagestapel. Auf die Herz-8 folgen Herz-9, Herz-10 … König, Ass, bis zur Herz-7.

6. Punktwertung

7. Sonderregeln und wichtige Situationen

8. Spielvarianten

VarianteWas ändert sich?Für wen?
1 Karte ziehenVom Stock je eine Karte.Einsteiger
StorehouseGrundkarten sind immer die Zweien.Abwechslung
RainbowTableau ohne Farbwechsel.Profis

Auf cardgames.zone wählst du, ob 1 oder 3 Karten gezogen werden, und den Schwierigkeitsgrad.

9. Tipps für Anfänger

  1. Reserve zuerst: Jede Karte aus der Reserve ist ein Gewinn.
  2. Tableau nicht verstopfen: Lass Platz für Reservekarten.
  3. Ablagestapel gezielt: Lege nicht alles sofort ab, was du im Tableau noch brauchst.

10. Zusammenfassung in 10 Schritten

  1. 52 Karten mischen.
  2. 13 Karten Reserve, oberste offen.
  3. Eine Grundkarte aufdecken.
  4. Vier Karten als Tableau.
  5. Rest als Stock.
  6. Ablagestapel ab Rang der Grundkarte, im Kreis.
  7. Tableau absteigend, rot/schwarz.
  8. Leere Plätze aus der Reserve füllen.
  9. Drei Karten vom Stock ziehen.
  10. Alle Karten abgelegt: gewonnen.

11. Häufige Fragen

Warum heißt das Spiel Canfield?

Nach Richard A. Canfield, der das Spiel in seinem Kasino anbot.

Darf ein König auf ein Ass?

Ja, im Tableau läuft die Reihenfolge im Kreis.

Herkunft & Geschichte

Der Name geht auf Richard A. Canfield zurück, der Ende des 19. Jahrhunderts in Saratoga Springs ein Kasino führte. Dort soll man das Spiel für 52 Dollar kaufen und für jede abgelegte Karte 5 Dollar zurückbekommen haben. In Großbritannien heißt dieselbe Patience „Demon“.