Chinchón

Spieler: 2–8 (meist 3–6) · Karten: Spanisches Blatt (oft mit 2 Jokern), 40 oder 48 (+ 2 Joker) · Typ: Rommé-Familie

Chinchón gegen den Computer spielen

Spielziel

Karten in Sätze und Folgen bringen und mit möglichst wenig Restpunkten abschließen; als Letzter unter 100 Punkten bleiben.

Vorbereitung

Jeder erhält 7 Karten. Die oberste Karte des Stapels wird aufgedeckt und beginnt die Ablage.

Kartenwerte

Restpunkte nach Kartenwert (Sota 10, Caballo 11, Rey 12 oder je 10 – je nach Runde); Joker oft 25 oder 50.

Spielablauf

1) Zug: eine Karte vom Stapel oder von der Ablage nehmen.

2) Eine Karte offen ablegen – man hat immer 7 Karten.

3) Sätze (3–4 gleiche Ränge) und Folgen (3+ Karten gleicher Farbe in Reihe) bilden.

4) Wer fast alles kombiniert hat und höchstens wenige Restpunkte (oft ≤ 5), darf abschließen (cortar) und legt seine Karten aus.

5) Die anderen legen aus und dürfen an die Kombinationen des Abschließenden anlegen.

Sonderregeln

Chinchón: Eine Folge aller 7 Karten einer Farbe gewinnt das ganze Spiel sofort. Wer mit allen Karten kombiniert abschließt, bekommt −10 Punkte.

Wertung

Jeder schreibt seine Restpunkte auf.

Spielende

Wer 100 Punkte überschreitet, scheidet aus (oft mit Wiedereinstieg zum Stand des Höchsten). Der Letzte im Spiel gewinnt.

Herkunft & Geschichte

Chinchón ist ein spanisches Rommé-Spiel, benannt nach der Stadt Chinchón bei Madrid. In Argentinien und Uruguay ist es ein Familienklassiker; eine Folge aller sieben Karten einer Farbe – der „Chinchón“ – gewinnt das Spiel sofort.