Escoba – Escova / Escopa

Spieler: 2–4 (jeder für sich, zu viert auch in Teams) · Karten: Spanisches Blatt, 40 · Typ: Fischspiel (Summe 15)

Escoba gegen den Computer spielen

Spielziel

Karten zur Summe 15 nehmen; zuerst 31 Punkte erreichen.

Material & Vorbereitung

40 spanische Karten (ohne 8 und 9). Jeder erhält verdeckt 3 Karten, 4 liegen offen. Ergeben die vier Tischkarten zusammen 15, nimmt der Geber sie sofort – das ist keine Escoba.

Kartenrang & Kartenwerte

Ass bis 7 nach Wert; Sota 8, Caballo 9, Rey 10.

Spielablauf

1) Der Spieler rechts vom Geber beginnt; gespielt wird gegen den Uhrzeigersinn.

2) Man spielt genau eine Karte. Ergibt sie mit einer oder mehreren Tischkarten genau 15, nimmt man diese Karten – pro Zug genau eine Kombination; gibt es mehrere, wählt man.

3) Sonst bleibt die Karte offen liegen.

4) Sind alle Handkarten gespielt, gibt es je 3 neue (keine neuen Tischkarten).

5) Am Ende bekommt, wer zuletzt genommen hat, die Restkarten.

Sonderregeln & Sonderkarten

Escoba: Wer alle Tischkarten auf einmal nimmt, bekommt 1 Punkt.

Wertung & Punkte

Je 1 Punkt: jede Escova (Tisch abgeräumt), meiste Karten, meiste Oros, Sete belo (Oros-7). Alle zehn Oros: 2 Punkte. Ein normaler Fang heißt Montinho.

Spielende & Sieg

Wer nach einer Runde mindestens 31 Punkte hat, gewinnt.

Herkunft & Geschichte

Escoba („Besen“) ist die spanische Verwandte der italienischen Scopa und seit dem 19. Jahrhundert belegt. Statt gleichwertiger Karten werden hier Kombinationen gesucht, die zusammen 15 ergeben.