Femkort

Spieler: 2–8 (meist 3–5) · Karten: Französisches Blatt, 52 · Typ: Stichspiel (letzter Stich zählt)

Femkort gegen den Computer spielen

Spielziel

Den fünften und letzten Stich gewinnen – nur der zählt.

Vorbereitung

Vor dem Geben zahlt jeder einen vereinbarten Einsatz in den Pott. Jeder bekommt 5 Karten. Es gibt keinen Trumpf.

Kartenwerte

Ass hoch, dann König, Dame, Bube, 10 … 2.

Spielablauf

1) Der Spieler links vom Geber spielt aus.

2) Man muss die Farbe bedienen und dabei höher spielen, wenn man kann. Wer nicht bedienen kann, wirft eine beliebige Karte ab.

3) Die höchste Karte der ausgespielten Farbe gewinnt den Stich; der Gewinner spielt den nächsten aus.

4) Die ersten vier Stiche zählen nichts – wer den fünften Stich macht, gewinnt das Spiel und den Pott.

Sonderregeln

Keine Sonderkarten und kein Trumpf.

Wertung

Nur der letzte Stich zählt. Kartenpunkte gibt es nicht.

Spielende

Wer zuerst drei Spiele gewonnen hat, gewinnt die Partie.

Herkunft & Geschichte

Femkort („fünf Karten“) ist seit dem 17. Jahrhundert bekannt: Schon 1658 wird „Fämkort“ in Georg Stiernhielms Gedicht „Herkules“ erwähnt. Traditionell wird es um einen kleinen Einsatz gespielt. Verwandt sind Spiele wie Chicago und Toepen, bei denen ebenfalls der letzte Stich entscheidet.