Prší
Spieler: 2–6 · Karten: Deutsches Blatt (32 Karten), 32 · Typ: Ablegespiel (Mau-Mau-Familie)
Prší gegen den Computer spielen
Spielziel
Als Erster alle Handkarten loswerden.
Vorbereitung
Jeder bekommt 4 Karten. Die nächste Karte wird aufgedeckt und beginnt die Ablage, der Rest ist der Stapel.
Kartenwerte
Die Werte haben keine Rangfolge – es zählt nur, ob Farbe oder Wert passen. Sonderkarten sind 7, Ass (Sau) und Ober.
Spielablauf
1) Reihum legt man eine Karte, die in Farbe oder Wert zur obersten Karte passt.
2) Wer nicht legen kann oder will, zieht eine Karte vom Stapel; damit endet sein Zug.
3) Liegt eine 7, muss der Nächste 2 Karten ziehen – oder selbst eine 7 legen. Dann zieht der Folgende 4, nach drei Siebenern 6 usw.
4) Liegt ein Ass, setzt der Nächste aus – außer er legt selbst ein Ass, dann trifft es den Folgenden.
5) Der Ober passt auf jede Karte. Wer ihn legt, wünscht sich eine Farbe.
Sonderregeln
Gegen eine liegende 7 hilft nur eine 7, gegen ein Ass nur ein Ass – ein Ober geht dann nicht. Wird zu Beginn eine 7 oder ein Ass aufgedeckt, gilt das für den ersten Spieler.
Wertung
Wer zuerst keine Karten mehr hat, gewinnt die Runde.
Spielende
Gespielt wird über mehrere Runden, zum Beispiel bis einer drei Runden gewonnen hat.
Herkunft & Geschichte
Prší („es regnet“) ist die tschechische Form von Mau-Mau und ein verbreitetes Familienspiel – viele lernen es schon als Kinder. Gespielt wird mit dem 32-Blatt mit deutschen Farben (Herz, Schellen, Grün, Eichel). Den Namen erklärt man sich mit den Strafkarten, die bei mehreren Siebenern auf einen „herabregnen“.