Pyramide – Regeln
Pyramide gegen den Computer spielen
1. Kurzüberblick
| Name | Pyramide (auch: Pyramid) |
| Spieltyp | Patience für eine Person, Paare bilden |
| Spieler | 1 |
| Empfohlenes Alter | ab 7 Jahren |
| Spieldauer | ein Spiel 3–10 Minuten |
| Material | 52 Karten |
| Ziel | Die Pyramide aus 28 Karten abräumen. |
| Schwierigkeit | leicht zu lernen, oft knifflig |
Worum geht es? 28 Karten liegen als Pyramide. Man räumt sie ab, indem man je zwei freie Karten mit der Summe 13 ablegt – Könige zählen 13 und gehen allein.
2. Benötigte Karten und Material
- Kartenblatt: 52 französische Karten.
- Werte: Ass = 1, Zahlen nach Augen, Bube = 11, Dame = 12, König = 13.
- Passende Paare: A+D, 2+B, 3+10, 4+9, 5+8, 6+7; der König allein.
3. Vorbereitung und Spielstart
- Mischen und die Pyramide offen auslegen (1 + 2 + … + 7 = 28 Karten).
- Die restlichen 24 Karten bilden den verdeckten Stock.
Startbeispiel: In der untersten Reihe liegen eine 8 und eine 5 – sie ergeben 13 und werden abgelegt.
4. Ziel und Gewinnbedingung
- Gewonnen: Die Pyramide ist leer.
- Verloren: Der Stock ist aufgebraucht und kein Paar mehr möglich.
5. Spielablauf im Detail
- Freie Karten: Eine Karte ist frei, wenn keine Karte der Reihe darunter sie mehr überdeckt. Zu Beginn sind nur die sieben Karten der untersten Reihe frei.
- Paare: Zwei freie Karten mit der Summe 13 werden abgelegt.
- Könige: Ein freier König wird allein abgelegt.
- Stock: Vom Stock legt man je eine Karte offen auf den Abwurf. Die oberste Abwurfkarte darf mit einer freien Pyramidenkarte ein Paar bilden.
- Neuer Durchgang: Ist der Stock leer, wird der Abwurf umgedreht – so oft wie vereinbart.
Beispiel.
- Du legst die Dame unten links mit dem Ass aus der Mitte der untersten Reihe ab.
- Dadurch wird eine 6 der zweituntersten Reihe frei. Du deckst eine Stockkarte auf: eine 7 – zusammen 13, beide werden abgelegt.
6. Punktwertung
- Gewonnen oder nicht; wer mag, zählt die Karten, die in der Pyramide übrig bleiben.
7. Sonderregeln und wichtige Situationen
- Überdeckte Paare: Zwei Karten, von denen eine die andere überdeckt, können kein Paar bilden.
- Durchgänge: Wie oft der Stock durchgespielt werden darf, wird vorher vereinbart (üblich: 1 bis 3).
8. Spielvarianten
| Variante | Was ändert sich? | Für wen? |
|---|---|---|
| Unbegrenzte Durchgänge | Der Stock darf beliebig oft durchgespielt werden. | Einsteiger |
| Ein Durchgang | Nur einmal durch den Stock. | Profis |
| Giza | Der Stock liegt offen in Reihen aus. | Denksportler |
Auf cardgames.zone wählst du 1, 3 oder unbegrenzt viele Durchgänge sowie leicht, mittel oder schwer.
9. Tipps für Anfänger
- Blockaden lösen: Räume zuerst Karten, die viele andere überdecken.
- Nicht jedes Paar sofort: Manchmal braucht man eine Karte später für ein wichtigeres Paar.
- Stock zählen: Merke dir, welche Werte noch im Stock liegen.
10. Zusammenfassung in 10 Schritten
- 52 Karten mischen.
- Pyramide aus 28 Karten auslegen.
- Rest als Stock.
- Werte: A = 1, B = 11, D = 12, K = 13.
- Nur freie Karten zählen.
- Zwei Karten mit Summe 13 ablegen.
- Könige allein ablegen.
- Stockkarte auf den Abwurf, oberste ist spielbar.
- Abwurf umdrehen, wenn erlaubt.
- Pyramide leer: gewonnen.
11. Häufige Fragen
Dürfen zwei Karten aus dem Abwurf ein Paar bilden?
Nein, nur die oberste Abwurfkarte ist spielbar.
Muss ich die Spitze der Pyramide zuletzt abräumen?
Ja – sie wird erst frei, wenn die beiden Karten darunter weg sind.
Herkunft & Geschichte
Die Pyramide ist seit Anfang des 20. Jahrhunderts in englischsprachigen Patiencebüchern belegt. Ihre einfache Rechenregel – Paare mit der Summe 13 – macht sie zu einer der zugänglichsten Patiencen.