Remi (Indonesien)

Spieler: 2–4 · Karten: Französisches Blatt, 52 (ohne Joker) · Typ: Rommé-Familie

Remi (Indonesien) gegen den Computer spielen

Spielziel

Durch Auslegen von Kombinationen und Schließen der Runde die meisten Punkte sammeln.

Vorbereitung

7 Karten je Spieler, Rest als Stapel. Danach gibt immer der Spieler mit dem niedrigsten Gesamtstand.

Kartenwerte

2–10 = 5 Punkte; J, Q, K = 10; Ass = 15. Folge: 3+ aufeinanderfolgende Zahlenkarten (2–10) gleicher Farbe ODER K-Q-J gleicher Farbe; 10-J, A-2-3, Q-K-A ungültig. Satz: 3+ Karten gleichen Rangs.

Spielablauf

1) Der Geber beginnt; Spiel im Uhrzeigersinn.

2) Normaler Zug: Stapelkarte ziehen, eine Karte offen auf die (überlappend gelegte) Ablage.

3) Alternativ: Eine der obersten 3 Ablagekarten mit ≥2 Handkarten sofort auslegen; darüberliegende Ablagekarten kommen auf die Hand; dann ablegen.

4) Sätze sind erst gültig, wenn der Spieler eine Folge hat (Hand oder Tisch).

Sonderregeln

Kein Anlegen: Kombinationen auf dem Tisch können nicht erweitert werden.

Wertung

Alle: + Wert der Karten in gültigen Kombinationen, − Wert ungebundener Karten. Ohne Folge zählen auch Sätze negativ. Schließender Spieler: Bonus = 10 × Wert der Schließkarte (50/100/150).

Spielende

Hand endet, wenn ein Spieler alle bis auf eine Karte kombiniert hat und diese 'Schließkarte' ablegt – oder wenn der Stapel leer ist und gezogen werden müsste. Gesamtspiel nach Vereinbarung.

Herkunft & Geschichte

Lokale Form des westlichen Rummy, das über niederländischen Einfluss nach Indonesien kam. Das Wort 'remi' bezeichnet in Indonesien zugleich Spielkarten allgemein.