Rommé – Rommé nach Ghidi

Spieler: 2–6 · Karten: 2 französische Blätter + 6 Joker (Rommé-Blatt), 110 · Typ: Rommé-Familie

Rommé gegen den Computer spielen

Spielziel

Als Erster alle Karten loswerden; über mehrere Runden die wenigsten Minuspunkte haben.

Material & Vorbereitung

2 französische Blätter + 6 Joker (110 Karten). Jeder Spieler erhält 10 Karten, der Geber 11. Der Rest bildet den verdeckten Stapel; die Ablage ist zu Beginn leer.

Kartenrang & Kartenwerte

Ass 11 (in A-2-3 als 1), Bildkarten 10, 2–10 Augenwert; Joker hat den Wert der ersetzten Karte. Restkarten-Strafe: Joker 20, Ass 11, sonst Kartenwert.

Spielablauf

1) Der Geber beginnt: Er hat 11 Karten und legt als Erstes eine Karte ab (vorher darf er schon auslegen, wenn er kann).

2) Danach im Uhrzeigersinn: Karte vom Stapel oder oberste Ablagekarte ziehen, auslegen bzw. anlegen (erst nach dem Rauskommen), zum Schluss eine Karte abwerfen.

3) Erstauslage wie beim klassischen Rommé: Summe ≥30 (Hausregel 40).

Sonderregeln & Sonderkarten

Hand-Rommé: Alle Karten auf einmal auslegen, ohne vorher rausgekommen zu sein – zählt doppelt.

Wertung & Punkte

Gewinner 0; Mitspieler zahlen Wert ihrer Restkarten (bei Hand-Rommé doppelt). Alternativ: Wer noch gar nicht ausgelegt hat, zahlt 100.

Spielende & Sieg

Nach vereinbarter Rundenzahl oder wenn ein Spieler eine Grenze (z. B. 500) überschreitet.

Herkunft & Geschichte

Das amerikanische Rum/Rummy (Anfang 20. Jh., aus dem mexikanischen Conquian) kam in den 1920er–30er Jahren nach Deutschland und wurde als 'Rommé' mit 110 Karten zum Familienklassiker. Laut einer Ipsos-Studie zählt Rommé zu den Lieblingsspielen der Deutschen.