Scopa

Spieler: 2–4 (zu viert in Teams) · Karten: Italienisches Blatt, 40 · Typ: Fischspiel (Karten aus der Mitte stechen)

Scopa gegen den Computer spielen

Spielziel

Möglichst viele wertvolle Karten von der Tischmitte holen; zuerst 11 Punkte erreichen.

Vorbereitung

Jeder erhält 3 Karten, 4 Karten liegen offen auf dem Tisch. Wenn alle ihre Karten gespielt haben, gibt es je 3 neue, bis der Stapel leer ist.

Kartenwerte

König 10, Reiter 9, Bube 8, Zahlkarten nach Wert, Ass 1. Für die Primiera: 7 = 21, 6 = 18, Ass = 16, 5 = 15, 4 = 14, 3 = 13, 2 = 12, Bilder 10.

Spielablauf

1) Reihum spielt jeder eine Karte.

2) Liegt eine Karte gleichen Werts auf dem Tisch, muss man sie nehmen.

3) Sonst darf man mehrere Karten nehmen, deren Summe dem Wert entspricht.

4) Kann man nichts nehmen, bleibt die Karte auf dem Tisch.

5) Am Ende bekommt der letzte Stecher die Restkarten.

Sonderregeln

Scopa: Wer alle Tischkarten auf einmal nimmt, bekommt 1 Punkt (nicht beim letzten Zug der Runde). Eine einzelne Karte gleichen Werts hat Vorrang vor einer Summe.

Wertung

Je 1 Punkt für: die meisten Karten, die meisten Münzen (Denari), den Settebello (Münz-7), die beste Primiera, plus jede Scopa.

Spielende

Wer zuerst 11 Punkte hat (oft auch 21), gewinnt.

Herkunft & Geschichte

Scopa ist seit dem 18. Jahrhundert in Italien belegt und eines der beliebtesten Kartenspiele des Landes. Der Name bedeutet „Besen“ – wer den Tisch leer fegt, macht eine Scopa. Die Variante Scopone gilt als anspruchsvollere Form für vier Spieler.