Seep

Spieler: 4 (2 Teams); auch zu zweit · Karten: Französisches Blatt, 52 · Typ: Fischspiel mit Bauen (Häuser)

Seep gegen den Computer spielen

Spielziel

Als Team möglichst viele Punktkarten holen; ein Baazi gewinnt, wer 100 Punkte Vorsprung hat.

Vorbereitung

Der Spieler rechts vom Geber bekommt 4 Karten und muss mit einer Karte von 9 bis 13 ein Haus ansagen. Dann liegen 4 Karten offen, und alle bekommen ihre restlichen Karten.

Kartenwerte

Wert zum Stechen: Ass 1 … 10, Bube 11, Dame 12, König 13. Punkte: alle Pik nach Rang (Ass 1 … König 13), andere Asse je 1, Karo-10 6 – insgesamt 100.

Spielablauf

1) Reihum spielt jeder eine Karte: stechen (gleicher Wert oder passende Summe), ein Haus bauen oder ablegen.

2) Ein Haus (Wert 9–13) kann nur als Ganzes genommen werden; der Besitzer muss eine passende Karte behalten.

3) Ein Haus mit zwei Karten seines Werts ist „zementiert“ und kann nicht mehr erweitert werden.

4) Die Restkarten bekommt der letzte Stecher.

Sonderregeln

Seep: Wer den Tisch abräumt, bekommt 50 Punkte (beim ersten Zug 25, beim letzten 0).

Wertung

Die Differenz der Punkte wird dem Gewinnerteam gutgeschrieben.

Spielende

Ein Baazi ist gewonnen, wenn ein Team 100 Punkte Vorsprung hat. Wer in einer Runde unter 9 Punkten bleibt, verliert das Baazi sofort.

Herkunft & Geschichte

Seep ist ein im Punjab beliebtes Fischspiel, verwandt mit Casino. Typisch sind die „Häuser“ – gebaute Kartenstapel mit Werten von 9 bis 13 – und der hohe Bonus für das Abräumen des Tisches.