Tri Peaks – Regeln
Tri Peaks gegen den Computer spielen
1. Kurzüberblick
| Name | Tri Peaks (auch: Three Peaks, Drei Gipfel) |
| Spieltyp | Patience für eine Person |
| Spieler | 1 |
| Empfohlenes Alter | ab 6 Jahren |
| Spieldauer | ein Spiel 2–5 Minuten |
| Material | 52 Karten |
| Ziel | Alle 28 Karten der drei Gipfel auf den Abwurf bringen. |
| Schwierigkeit | leicht, mit etwas Planung oft lösbar |
Worum geht es? Drei Kartengipfel stehen nebeneinander. Man legt freie Karten auf den Abwurf, wenn sie einen Rang höher oder niedriger sind – so entstehen lange Ketten, die die Gipfel Stück für Stück abtragen.
2. Benötigte Karten und Material
- Kartenblatt: 52 französische Karten.
- Rangfolge: A, 2 … 10, B, D, K; König und Ass sind verbunden (K–A–2).
3. Vorbereitung und Spielstart
- Mischen, 18 Karten verdeckt als drei Gipfel auslegen.
- Darunter eine Reihe aus 10 offenen Karten.
- Eine Karte offen als Abwurf, den Rest als Stock.
4. Ziel und Gewinnbedingung
- Gewonnen: Alle Gipfelkarten liegen auf dem Abwurf.
- Verloren: Der Stock ist leer und keine freie Karte passt.
5. Spielablauf im Detail
- Freie Karten: Eine Karte ist frei, wenn keine Karte sie mehr überdeckt.
- Eine freie Karte darf auf den Abwurf, wenn sie einen Rang höher oder niedriger ist – Farbe egal.
- Nicht mehr überdeckte verdeckte Karten werden aufgedeckt.
- Passt keine Karte, legt man die nächste Stockkarte auf den Abwurf.
Beispiel. Abwurf: 9. Du legst eine 10, dann einen Buben, dann wieder eine 10 und eine 9. Dadurch werden zwei Gipfelkarten frei und aufgedeckt.
6. Punktwertung
- Gewonnen oder nicht. Computerversionen geben Punkte für lange Ketten und abgeräumte Gipfel.
7. Sonderregeln und wichtige Situationen
- König–Ass: Auf einen König darf ein Ass oder eine Dame, auf ein Ass ein König oder eine 2.
- Stock: wird nur einmal durchgespielt.
8. Spielvarianten
| Variante | Was ändert sich? | Für wen? |
|---|---|---|
| Ohne K–A | König und Ass nicht verbunden. | Profis |
| Alles offen | Alle Gipfelkarten liegen offen. | Planer |
Auf cardgames.zone wählst du leicht, mittel oder schwer; ausgeteilt werden lösbare Partien, sofern der Löser rechtzeitig einen Weg findet.
9. Tipps für Anfänger
- Verdeckte Karten freilegen: Bevorzuge Karten, unter denen etwas aufgedeckt wird.
- Ketten verlängern: Überlege, in welche Richtung (auf- oder abwärts) mehr Karten passen.
- Stock sparen: Ziehe erst, wenn wirklich nichts mehr geht.
10. Zusammenfassung in 10 Schritten
- 52 Karten mischen.
- Drei verdeckte Gipfel (18 Karten).
- Darunter 10 offene Karten.
- Eine Karte als Abwurf, 23 als Stock.
- Freie Karten auf den Abwurf.
- Eins höher oder niedriger.
- König und Ass verbunden.
- Frei gewordene Karten aufdecken.
- Kein Zug: Stockkarte aufdecken.
- Alle Gipfel abgeräumt: gewonnen.
11. Häufige Fragen
Wer hat Tri Peaks erfunden?
Robert Hogue, im Jahr 1989.
Darf ich Karten aus dem Abwurf zurückholen?
Nein.
Herkunft & Geschichte
Robert Hogue erfand Tri Peaks 1989 als Abwandlung von Golf. Bekannt wurde es durch Windows-Spielesammlungen; die drei Gipfel aus Karten gaben dem Spiel seinen Namen.