Twenty-Nine
Spieler: 4 (2 Teams) · Karten: Französisches Blatt, kurz, 32 (7 bis Ass) · Typ: Stichspiel um Augen (Jass-Familie, Partnerschaft)
Twenty-Nine gegen den Computer spielen
Spielziel
Als Team mindestens die gebotenen Kartenpunkte holen; zuerst +6 Spielpunkte erreichen.
Vorbereitung
Jeder erhält zuerst 4 Karten, dann wird gereizt, danach 4 weitere Karten. Gespielt wird gegen den Uhrzeigersinn.
Kartenwerte
Rangfolge: Bube, Neun, Ass, Zehn, König, Dame, 8, 7. Punkte: Bube 3, Neun 2, Ass 1, Zehn 1 (28 gesamt, mit letztem Stich oft 29).
Spielablauf
1) Reizen: von 15 (oder 16) bis 28; drei Pässe hintereinander beenden.
2) Der Höchstbietende legt eine Karte der Trumpffarbe verdeckt beiseite – Trumpf bleibt geheim.
3) Farbe bedienen. Wer nicht bedienen kann, darf verlangen, dass Trumpf aufgedeckt wird.
4) Höchster Trumpf oder höchste Karte der Farbe gewinnt.
Sonderregeln
Paar: Trumpf-König und -Dame auf einer Hand – nach einem Stich angesagt senkt es das nötige Gebot um 4 (für die Gegner: erhöht um 4).
Wertung
Erfüllt: +1 Spielpunkt, sonst −1. Gezählt wird traditionell mit den roten und schwarzen Sechsen.
Spielende
Das erste Team bei +6 gewinnt; bei −6 verliert man.
Herkunft & Geschichte
Twenty-Nine gehört zur Jass-Familie, bei der Bube und Neun die höchsten Karten sind. Es kam vermutlich über europäische Seefahrer nach Südasien; verwandt sind die Spiele 28, 56 und 304 (Sri Lanka).