Schwimmen
Spieler: 2–9 · Karten: Skatblatt (französisch oder deutsch), 32 · Typ: Tausch-/Sammelspiel
Schwimmen gegen den Computer spielen
Spielziel
Nicht alle Leben verlieren: am Ende einer Runde nicht den niedrigsten Wert haben.
Vorbereitung
Jeder hat 3 Leben (Münzen/Striche) – nach dem 3. Verlust 'schwimmt' man (letzte Chance). 3 Karten je Spieler, 3 offen in die Mitte (Geber darf statt seiner Hand die Mitte nehmen).
Kartenwerte
Ass 11, Bildkarten und 10 = 10, 9/8/7 Augenwert. Gezählt wird die Summe der Karten EINER Farbe (max. 31: A + 2 Zehnerwerte). Drei gleiche Ränge = 30,5.
Spielablauf
1) Reihum: eine Karte mit der Mitte tauschen, alle drei tauschen, schieben (nichts tun) – oder klopfen.
2) Schieben alle Spieler eine Runde, wird die Mitte durch neue Karten ersetzt.
3) Klopfen: Jeder andere hat noch genau einen Zug, dann wird aufgedeckt.
Sonderregeln
31 (Schnauz): sofort aufdecken, Runde endet. Feuer: drei Asse (33) – alle anderen verlieren ein Leben (Hausregel).
Wertung
Niedrigster Wert verliert ein Leben; bei Gleichstand verlieren alle Gleichen. Wer 31 hält, schützt sich; manche: bei 31 verlieren alle anderen ein Leben.
Spielende
Der letzte Spieler mit Leben gewinnt.
Herkunft & Geschichte
Gehört zur Familie der 'Einunddreißig'-Spiele, die in Europa seit dem 15. Jh. (z. B. 'Trente-et-un') bekannt sind. Die heutige Form mit Leben ('Schwimmen') ist ein typisches Kneipen- und Familienspiel im deutschsprachigen Raum.